Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
1564

1564

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- Herausgabe des Shulchan Aruch (jüdische Gesetzessammlung)

Geboren


- 6. Februar: Christopher Marlowe, englischer Dichter († 1593)
- 15. Februar: Galileo Galilei, italienischer Wissenschaftler († 1642)
- 9. März: David Fabricius, Theologe, bedeutender Amateurastronom und Kartograf († 1617)
- 23. April: William Shakespeare, englischer Dichter († 1616)
- 25. Juli: Hans Friedrich von Drachsdorf, († 1629)
- 24. September: William Adams, englischer Weltreisender († 1620
- 15. Oktober: Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Lüneburg († 1613)
- Hans Rottenhammer, deutscher Maler des Frühbarock († 1625)
- Pieter Bruegel der Jüngere
- Karl der Ältere von Žerotín

Gestorben


- 18. Februar: Michelangelo, italienischer Künstler (
- 1475)
- 27. Mai: Johannes Calvin, Schweizer Reformator (
- 1509)
- 1. Juni: Loy Hering, Eichstätter Bildhauer der Renaissance (
- 1484/1485)
- 25. Juli: Ferdinand I., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation (
- 1503)
- 15. Oktober: Andreas Vesalius, belgischer Anatom (
- 1514)
- 1. November: Wibrandis Rosenblatt, Frau von Johannes Oekolampad, Wolfgang Capito und Martin Bucer (
- 1504) ko:1564년 simple:1564

Kategorie:1564



6. Februar

Der 6. Februar ist der 37. Tag des Gregorianischen Kalenders.

Ereignisse


- 806 - Ingolstadt wird in der Reichsteilungsurkunde Karls des Großen erstmals als Ingoldes stat, der Stätte des Ingold, erwähnt.
- 1531 - Protestantische Fürstentümer organisieren sich im Schmalkaldischen Bund.
- 1643 - Abel Tasman entdeckt Fidschi.
- 1778 - Frankreich erkennt die Unabhängigkeit der USA an.
- 1838 - Der Zulukönig Dingane läßt Pieter Retief und seine Voortrekker bei Friedensverhandlungen ermorden.
- 1840 - Mit dem Vertrag von Waitangi fällt Neuseeland unter britische Herrschaft.
- 1888 - Deutschland. Die Wehrpflicht verlängert sich auf sieben Jahre.
- 1899 - Im Krieg zwischen Spanien und den USA wird ein Friedensvertrag geschlossen.
- 1914 - Prinz Wilhelm zu Wied wird Fürst von Albanien.
- 1919 - Die gewählte Nationalversammlung der Weimarer Republik tritt zum ersten Mal zusammen.
- 1952 - Elizabeth II. wird Königin und Staatsoberhaupt des Vereinigten Königreichs und verschiedener anderer Länder des Commonwealth.
- 1955 - Gründung des Verbandes Liberaler Akademiker als "Seniorenverband Liberaler Studenten" in Bonn.
- 1989 - Erstes Treffen am Runden Tisch in Warschau. Die Kommunisten geben Macht ab.
- 1998 - Frankreichs Präfekt von Korsika Claude Erignac wird von korsischen Separatisten ermordet.
- 2000 - Finnland. Stichwahl zur Wahl des Staatspräsidenten. Tarja Halonen wird als 1. Frau Staatspräsidentin.
- 2001 - In Israel wird Ariel Scharon neuer Ministerpräsident.
- 2004 - Gerhard Schröder gibt den SPD-Parteivorsitz an Franz Müntefering ab.

Wirtschaft


- 1903 - Das Repräsentantenhaus der USA in Washington verabschiedet ein Gesetz über die schärfere Bekämpfung von Trusts.
- 1963 - Erstflug einer Boeing 727.
- 1964 - Frankreich und Großbritannien beschließen den Bau des Kanaltunnels.
- 2002 - Argentinien gibt den Wechselkurs des Peso frei.

Wissenschaft und Technik


- 1886 - Clemens Winkler entdeckt in Freiberg das Germanium.

Religion


- 1922 - Kardinal Achille Ratti wird zum Papst gewählt und nimmt den Namen Pius XI. an.

Kultur


- 1680 - Uraufführung der Oper L'Honestà negli Amori von Alessandro Scarlatti im Palazzo Bernini in Rom.
- 1727 - Uraufführung der Oper Don Chisciotte in corte della duchessa von Antonio Caldara am Teatrino di corte in Wien.
- 1737 - Uraufführung der Tragikkomödie Alessandro in Sidone von Giovanni Bononcini am Kleinen Hoftheater in Wien.
- 1746 - Uraufführung der Oper Cajo Mario von Niccolò Jommelli in Bologna.
- 1764 - Die Kunstakademie in Leipzig wird gegründet.
- 1829 - Uraufführung der Oper Le Jeune Propriétaire et le vieux fermier von Adolphe Adam am Théâtre des Nouveautés in Paris.
- 1921 - Der erste Langfilm von Charlie Chaplin - The Kid - wird in New York uraufgeführt.
- 1959 - Uraufführung der Oper La voix humaine von Francis Poulenc an der Opéra-Comique in Paris.
- 1998 - Falco, österreichischer Rock- und Popstar, stirbt bei einem Autounfall in der Dominikanischen Republik.
- 2002 - In Berlin eröffnet der Film Heaven von Tom Tykwer die Internationalen Filmfestspiele.
- 2003 - In Berlin eröffnet der Film Chicago von Rob Marshall die Internationalen Filmfestspiele.

Katastrophen


- 1958 - Auf dem Flughafen von München verunglückt eine Airspeed Ambassador AS 57 der Britisch European Airways auf dem Wege von Belgrad nach Manchester bei einer Zwischenlandung. 23 von 44 Passagieren, darunter fast die gesamte Mannschaft des englischen Fußballklubs Manchester United, kommen ums Leben.
- 1996 - 189 Menschen sterben beim Absturz einer Boeing 757 der türkischen Fluggesellschaft Birgenair kurz nach dem Start vom Flughafen der Küstenstadt Puerto Plata/Dominikanische Republik ins Meer. Das Flugzeug war von einem deutschen Reiseveranstalter gechartert worden und sollte Touristen aus Deutschland nach Frankfurt bringen.
- 1999 - Beim Untergang einer indonesischen Fähre vor der Insel Borneo sterben über 300 Menschen.

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1968 - Eröffnung der X. Olympischen Winterspiele in Grenoble, bei denen erstmals zwei getrennte deutsche Mannschaften antreten.

Geboren


- 1347 - Dorothea von Montau, katholische Heilige
- 1452 - Johanna von Portugal, kurzzeitig Regentin von Portugal aus dem Hause Avis, katholische Selige
- 1564 - Christopher Marlowe, englischer Dramatiker
- 1577 - Beatrice Cenci, römische Patrizierin
- 1639 - Daniel Georg Morhof, Literarhistoriker und Polyhistor
- 1665 - Anne Stuart, König von Großbritannien und Irland
- 1697 - Johann Joachim Quantz, Musiker, Komponist und Flötenlehrer Friedrichs des Großen
- 1736 - Franz Xaver Messerschmidt, Bildhauer zwischen Barock und Klassizismus
- 1748 - Adam Weishaupt, deutscher Gründer des Ordens der Illuminaten
- 1752 - Carl Christian Horvath Gründer des deutschen Börsenvereins der Buchhändler
- 1756 - Aaron Burr, US-amerikanischer Politiker
- 1784 - Wilhelm Ferdinand Ermeler, Berliner Industrieller
- 1797 - Joseph von Radowitz, preußischer General und Politiker
- 1802 - Charles Wheatstone, britischer Physiker
- 1818 - Henry Litolff, britischer Komponist
- 1833 - James Ewell Brown Stuart, konföderierter General im Amerikanischen Bürgerkrieg
- 1845 - Ernst Eckstein, deutscher Schriftsteller
- 1860 - Bruno Wille, deutscher Philosoph, Journalist und Schriftsteller
- 1864 - John Henry Mackay, schottisch-deutscher Schriftsteller
- 1875 - Otto Geßler, deutscher Reichswehrminister
- 1876 - Eugène-Henri Gravelotte, französischer Fechter
- 1876 - Wilhelm Schmidtbonn, deutscher Schriftsteller
- 1879 - Carl Ramsauer, deutscher Physiker
- 1879 - Pedro Aguirre Cerda, chilenischer Politiker
- 1880 - Alexander von Bernus, deutscher Schriftsteller
- 1884 - Hedwig Hintze, deutsche Historikerin
- 1885 - Jo Eshuijs, niederländischer Fußballspieler
- 1887 - Florence Luscomb, US-amerikanische Frauenrechtlerin
- 1887 - Joseph Frings, deutscher Theologe, Kardinal und Erzbischof von Köln
- 1890 - Ernst Wilhelm Lotz, deutscher Lyriker des Expressionismus
- 1892 - William Parry Murphy, US-amerikanischer Mediziner (Medizinnobelpreis 1934)
- 1895 - Babe Ruth, deutschstämmiger US-amerikanischer Baseballspieler
- 1895 - Franz Radziwill, Maler des magischen Realismus
- 1895 - Sepp Allgeier, deutscher Kameramann und Fotograf
- 1898 - Erna Sack, Sängerin (sächs. Kammersängerin), extreme Sopranstimme
- 1899 - Ramon Novarro, mexikanischer Schauspieler
- 1902 - Robert Dannemann, deutscher Politiker
- 1902 - Rudolf Eickhoff, deutscher Politiker
- 1903 - Claudio Arrau, chilenischer Pianist
- 1904 - Theo Balden, deutscher Bildhauer und Grafiker
- 1905 - Irmgard Keun, deutsche Schriftstellerin
- 1905 - Władysław Gomulka, polnischer Politiker
- 1907 - Hansjochem Autrum, Zoologe
- 1907 - Paul Lemmerz, Räderfabrikant und Mäzen aus Königswinter
- 1908 - Amintore Fanfani, italienischer Politiker und Ministerpräsident
- 1910 - Elfriede Seppi, deutsche Politikerin und MdB
- 1910 - Irmgard Keun, deutsche Schriftstellerin und Schauspielerin
- 1910 - Vera Brühne, deutsche Entmichelungsprotagonistin
- 1911 - Ronald W. Reagan, US-amerikanischer Schauspieler und Politiker (40. US-Präsident)
- 1912 - Eva Braun, Lebensgefährtin von Adolf Hitler
- 1913 - Mary Leakey, englisch-kenianische Archäologin und Paläoanthropologin
- 1917 - Zsa Zsa Gabor, ungarische Schauspielerin
- 1918 - Lothar-Günther Buchheim, deutscher Schriftsteller, Maler, Kunstsammler und Verleger
- 1922 - Patrick Macnee, britischer Schauspieler
- 1926 - Lothar Zenetti, deutscher Theologe und Schriftsteller
- 1928 - Arno Esch, liberaler Politiker in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ)
- 1928 - Sjel de Bruyckere, niederländischer Fußballspieler
- 1929 - Pierre Brice, französischer Schauspieler und Sänger
- 1929 - Manfred Roeder, Rechtsanwalt und Holocaust-Leugner
- 1930 - Rolf Eden, deutscher Playboy
- 1931 - Heinz Kahlau, deutscher Dichter
- 1931 - Ricardo Vidal, Erzbischof von Cebu und Kardinal
- 1932 - François Truffaut, französischer Regisseur, Filmkritiker, Schauspieler und Produzent
- 1932 - Heinz-Klaus Metzger, deutscher Musiktheoretiker und Musikkritiker
- 1934 - Alexander Schroth, Pfälzer Mundartdichter
- 1940 - Tom Brokaw, US-amerikanischer Journalist
- 1941 - Dave Barry, britischer Sänger
- 1943 - Fabiano Forte, US-amerikanischer Sänger
- 1945 - Bob Marley, jamaikanischer Musiker
- 1948 - Felix Mitterer, österreichischer Dramatiker
- 1950 - Mike Batt, britischer Musiker
- 1950 - Natalie Cole, US-amerikanische Sängerin
- 1950 - Punky Meadows, US-amerikanischer Musiker
- 1951 - Jacques Villeret, französischer Schauspieler
- 1952 - Viktor Giacobbo, schweizerischer Autor, Kabarettist, Moderator und Schauspieler
- 1957 - Simon Phillips, Drummer der Band "Toto"
- 1961 - Malu Dreyer, deutsche Politikerin
- 1962 - Axl Rose, US-amerikanischer Rocksänger
- 1969 - David Hayter, US-amerikanischer Schauspieler und Drehbuchautor
- 1979 - Wolodymyr Bileka, ukrainischer Radrennfahrer
- 1984 - Piret Järvis, Mitglied von Vanilla Ninja

Gestorben

Vanilla Ninja
- 200 - Chuai, 14. Kaiser von Japan (192 - 200)
- 897 - Photius I., heiliggesprochener Patriarch von Konstantinopel
- 1497 - Johannes Ockeghem, belgischer Komponist, Sänger und Kleriker
- 1523 - Jens Holgersen Ulfstand, dänischer Ritter
- 1539 - Johann III. (Kleve), Regent der Vereinigten Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg
- 1539 - Ogimachi, 106. Kaiser von Japan (1557-1586)
- 1554 - Arnold von Bruck, Komponist
- 1593 - Jacques Amyot, französischer Schriftsteller und Theologe
- 1642 - Veit Holzlechner,Seidensticker und Bürgermeister von Wittenberg
- 1685 - Karl II. (England), war König von England, Schottland und Irland
- 1695 - Ahmed II., Sultan des Osmanischen Reiches 1691-1695
- 1725 - Johann Philipp Krieger, deutscher Komponist, Organist und Kapellmeister
- 1740 - Lorenzo Corsini, Papst von 1730 bis 1740
- 1761 - Clemens August I. von Bayern, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1770 - Franz Kaspar von Franken-Siersdorf, Weihbischof im Erzbistum Köln
- 1793 - Carlo Goldoni, italienischer Komödiendichter
- 1804 - Joseph Priestley, englischer Theologe, Philosoph, Chemiker und Physiker
- 1809 - Francesco Azopardi, maltesischer Komponist
- 1833 - Pierre André Latreille, französischer Entomologe
- 1834 - Richard Lander, englischer Afrikaforscher
- 1838 - Pieter Retief, burischer Voortrekker
- 1840 - Peter van Bohlen, deutscher Orientalist
- 1841 - Anton Hasenhut, österreichischer Schauspieler und Komiker
- 1855 - Martin J. Munzinger, Kaufmann, Revolutionär, Politiker und Bundesrat der Schweiz
- 1863 - Carl Ludwig Frommel, Landschaftsmaler
- 1872 - James Chapman, englischer Afrikaforscher
- 1894 - Theodor Billroth, deutscher Arzt
- 1897 - Raffaele Cadorna, italienischer General
- 1898 - Rudolf Leuckart, deutscher Zoologe und Begründer der Parasitologie
- 1899 - Alfred, Erbprinz von Sachsen-Coburg und Gotha, Erbprinz und Thronfolger des Doppelherzogtums
- 1899 - Leo von Caprivi, deutscher Militär und Reichskanzler
- 1914 - Peter Auzinger, Schauspieler; bayerischer Mundartdichter
- 1918 - Gustav Klimt, österreichischer Maler
- 1923 - Edward Barnard, US-amerikanischer Astronom
- 1923 - Gerdt von Bassewitz, deutscher Schriftsteller
- 1929 - Siegfried Ochs, deutscher Chorleiter und Komponist
- 1938 - Marianne von Werefkin, russisch-schweizerische Malerin
- 1946 - Oswald Kabasta, österreichischer Dirigent
- 1949 - Béla Zsolt, ungarischer Schriftsteller und Journalist
- 1950 - Georges Imbert, Chemiker und Erfinder
- 1952 - Georg VI. (Commonwealth), als George VI. König von Großbritannien und Nordirland
- 1953 - Hans Strobel, Dortmunder Architekt und Baurat
- 1954 - Friedrich Meinecke, deutscher Historiker und Universitätsprofessor
- 1960 - Jesse Belvin, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1960 - Karl Maybach, Motorkonstrukteur
- 1972 - Boris Gawrilowitsch Schpitalny, sowjetischer Waffenkonstrukteur
- 1980 - Franz Schafheitlein, deutscher Film-Schauspieler
- 1981 - Friederike von Hannover, Königin der Hellenen
- 1981 - Heinz Benthien, deutscher Tischtennisspieler
- 1981 - Hugo Montenegro, US-amerikanischer Bandleader
- 1982 - Ben Nicholson, englischer Maler und Objektkünstler
- 1984 - Hildegard Bleyler, deutsche Politikerin und MdB
- 1985 - Eduard Wahl, deutscher Politiker
- 1986 - Minoru Yamasaki, US-amerikanischer Architekt
- 1989 - Barbara Tuchman, US-amerikanische Journalistin
- 1989 - Chris Gueffroy, letztes Todesopfer an der Berliner Mauer
- 1994 - Ignace Strasfogel, US-amerikanischer Komponist
- 1994 - Jack Kirby, Comiczeichner
- 1994 - Joseph Cotten, US-amerikanischer Schauspieler
- 1995 - Mira Lobe, österreichische Kinderbuchautorin
- 1998 - Carl Wilson, Lead-Gitarrist und Sänger der Beach Boys
- 1998 - Falco, österreichischer Sänger und Musiker
- 1999 - Umberto Maglioli, italienischer Rennfahrer
- 2001 - Kurt Neuwald, deutsches Gründungsmitglied des Zentralrats der Juden
- 2002 - Max Ferdinand Perutz, österreichisch-englischer Chemiker
- 2004 - Claus Hinrich Casdorff, deutscher Rundfunk- und Fernsehjournalist
- 2005 - Armin Müller, deutscher Schriftsteller und Maler
- 2005 - Günter Reimann, deutscher Ökonom und Journalist
- 2005 - Hermann Jünger, deutscher Goldschmied
- 2005 - Hubert Curien, französischer Forschungsminister und Physiker

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage
  - Hl. Paul Miki und Gefährten, die Märtyrer von Nagasaki (katholisch, anglikanisch)
  - Hl. Dorothea, Märtyrin (katholisch, orthodox)
  - Hl. Photius I., Patriarch von Konstantinopel (orthodox)
- Nationalfeiertag
  - Neuseeland - Waitangi Day

Siehe auch


- 5. Februar - 7. Februar
- 6. Januar - 6. März
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0206 ja:2月6日 ko:2월 6일 simple:February 6 th:6 กุมภาพันธ์

1593

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- Galileo erfindet das Thermometer
- Der französische König Heinrich IV. konvertiert vor Paris zum Katholizismus und kann dadurch die französischen Religionskriege beenden

Geboren


- 25. März: Jean de Brébeuf, französischer Jesuit, der im Gebiet der Wyandot das Evangelium verkündete († 1649)
- 3. April: George Herbert, englischer Dichter († 1633)
- 13. April: Thomas Wentworth, Earl of Strafford, englischer Staatsmann († 1641)
- 19. Mai: Jacob Jordaens, belgischer Maler († 1678)
- 24. Juni: Abraham von Franckenberg, schlesischer Mystiker († 1652)
- 8. Juli: Artemisia Gentileschi, italienische Malerin († 1653)
- 30. Juli: Wilhelm von Baden, Markgraf von Baden († 1677)
- 9. August: Izaak Walton, englischer Schriftsteller († 1683)
- 22. September: Matthäus Merian, Schweizer Kartograf († 1650)
- 10. Oktober: Georg Pauli-Stravius, Weihbischof in Köln († 1661)
- 20. Oktober: Melchior Graf von Hatzfeldt, kaiserlicher Feldherr († 1658)
- 5. Dezember: Liborius Wagner, katholischer Priester; wurde 1974 selig gesprochen († 1631)
- Wilhelm I. (Baden)
- Paolo Agostino, italienischer Musiker († 1629)
- Louis Barbier, französischer Bischof († 1670)
- Jacob Jordaens, flämischer Maler († 1678)
- Andrej Kobav, slowenischer Mathematiker († 1654)

Gestorben


- 6. Februar: Jacques Amyot, französischer Schriftsteller und Theologe (
- 1513)
- 6. Februar: Ogimachi, 106. Kaiser von Japan (
- 1517)
- 8. März: Paul Luther, Mediziner und Sohn Luthers (
- 1533)
- 23. März: Henry Barrowe, englischer Puritaner (
- um 1550)
- 6. April: John Greenwood, englischer Dichter
- 30. Mai: Christopher Marlowe, englischer Dichter der (
- 1564)
- 11. Juli: Giuseppe Arcimboldo, italienischer Maler (
- 1527)
- 28. August: Ludwig, Herzog von Württemberg (
- 1554) ko:1593년

15. Februar

Der 15. Februar ist der 46. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 319 Tage (in Schaltjahren 320 Tage) bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1763 - Der Frieden von Hubertusburg beendet den Siebenjährigen Krieg und macht Preußen zu einer europäischen Großmacht.
- 1819 - Kongress von Angostura: Die früheren spanischen Besitzungen Venezuela und Kolumbien vereinigen sich zu Großkolumbien, Simon Bolivar wird Präsident des Staatenbundes.
- 1898 - Das Linienschiff Maine der US-Navy explodiert im Hafen von Havanna (Spanische Kolonie Kuba). In der Folge erklären die USA den Krieg gegen Spanien.
- 1902 - In Berlin wird die Hoch- und Untergrundbahn eröffnet.
- 1912 - Republik China. Yüan Shih-k'ai wird Staatspräsident.
- 1931 - Guatemala. Militärputsch. General Jorge Ubico Castañeda wird Diktator.
- 1933 - Der frischgewählte US-Präsident Franklin D. Roosevelt entgeht in Miami nur knapp einem Attentat.
- 1942 - Singapur wird von japanischen Truppen eingenommen.
- 1944 - Das Gründungskloster der Benediktiner in Monte Cassino wird durch schwere alliierte Bombardements fast komplett zerstört.
- 1989 - Die sowjetische Regierung gibt bekannt, dass sich die Rote Armee komplett aus Afghanistan zurückgezogen hat.
- 1990 - Die am KGB-Hack beteiligten Personen DOB, Pedro und ein Hacker Namens Urmel werden zu Freiheitsstrafen auf Bewährung zwischen 2 Jahren und 14 Monaten verurteilt.
- 2000 - Bangladesch. Generalstreik im ganzen Land.
- 2000 - Die Beitrittsverhandlungen zwischen der EU und Lettland sowie Bulgarien und der Slowakei beginnen.
- 2000 - Mandé Sidibé wird Staatspräsident von Mali
- 2003 - An den weltweiten Kundgebungen für den Frieden - gegen den geplanten Irak-Krieg beteiligen sich insgesamt 11 Millionen Menschen. In Rom 2-3 Mio., in London 1-2 Mio., in Madrid 1 Mio., in Berlin: 500.000.

Wirtschaft


- 1999 - Ecuador. Drei Tage nach Freigabe des Wechselkurses, des Sucres, ist der Kurs gegenüber dem USD um über 40 Prozent gefallen.

Wissenschaft und Technik


- 1933 - Die IG Farben stellen den ersten Autoreifen aus synthetischem Kautschuk (Buna) vor.
- 2001 - Im Rahmen des Human Genome Projects wird eine vorläufige Arbeitsversion des gesamten menschlichen Genoms vorgestellt.

Kultur


- 1665 - In Paris wird die Komödie "Don Juan" von Molière uraufgeführt.
- 1823 - Uraufführung der Oper "Cordelia" von Conradin Kreutzer am Theater am Kärntnertor in Wien.
- 1845 - An der Mailänder Scala wird die Oper "Die Jungfrau von Orléans" von Giuseppe Verdi uraufgeführt.
- 1862 - Uraufführung der Oper "Die Katakomben" von Ferdinand Hiller in Wiesbaden.
- 1884 - Uraufführung der Oper "Maseppa" von Pjotr Iljitsch Tschaikowski am Bolschoi-Theater in Moskau.
- 1996 - Die internationalen Filmfestspiele Berlin werden eröffnet.

Religion

Katastrophen


- 1855 - Lavezzi-Inseln, Korsika. Die französische Fregatte La Sémillante strandet während eines Orkans, von den 693 Seeleuten und Soldaten an Bord überlebt niemand.
- 1961 - Eine Boeing 707 stürzt beim Landeanflug auf Brüssel ab. Alle 72 Personen an Bord starben, ebenso eine Person vom Bodenpersonal.
- 1970 - Santo Domingo, Dominikanische Republik. Eine dominikanische Douglas DC-9 stürzte direkt nach dem Start ins Meer. Alle 102 Menschen an Bord starben.
- 1994 - Ein Erdbeben der Stärke 6,9 auf Sumatera, Indonesien fordert 207 Todesopfer.

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1978 - Leon Spinks gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Muhammad Ali im Hilton Hotel, Las Vegas, durch Sieg nach Punkten.
- 1997 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Carlos Monroe in Cottbus, Deutschland, durch Disqualifizierung
- 1970 - Bernhard Russi wird Abfahrtsweltmeister in Gröden.

Geboren

Gröden Gröden Gröden Gröden Gröden
- 1368 - Sigismund von Luxemburg, deutscher Kaiser, König von Böhmen und Ungarn
- 1472 - Piero de Medici, Herrscher von Florenz
- 1538 - Matija Gubec, kroatischer Bauernführer
- 1564 - Galileo Galilei, italienischer Mathematiker, Physiker und Astronom
- 1571 - Michael Praetorius, deutscher Komponist und Musikschriftsteller
- 1688 - Nicolas Frèret, französischer Gelehrter
- 1710 - Ludwig XV., König von Frankreich
- 1719 - Wilhelm Sebastian von Belling, preußischer Husarengeneral
- 1746 - Wilhelm Heinse, deutscher Dichter und Bibliothekar
- 1748 - Jeremy Bentham, englischer Jurist, Philosoph und Sozialreformer
- 1751 - Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, deutscher Maler
- 1759 - Friedrich August Wolf, deutscher Altphilologe und Altertumswissenschaftler
- 1760 - Jean-François Lesueur, französischer Musikpädagoge und Komponist
- 1764 - Jens Immanuel Baggesen, dänischer Schriftsteller
- 1776 - Jean-Pierre Boyer, Präsident von Haiti
- 1791 - Friedrich Ludwig Weidig, deutscher Pfarrer und Lehrer, Protagonist des Vormärz
- 1797 - Heinrich Steinweg, deutsch-US-amerikanischer Klavierbauer (Steinway)
- 1803 - Karl Friedrich Schimper, deutscher Naturwissenschaftler Botaniker und Geologe
- 1803 - Ludwig Persius, preußischer Architekt
- 1807 - Ignacy Feliks Dobrzyński, polnischer Komponist
- 1817 - Charles-François Daubigny, französischer Maler
- 1820 - Susan Brownell Anthony, US-amerikanische Frauenrechtlerin
- 1831 - Adolf Deucher, schweizerischer Politiker
- 1832 - Nicolás Ruiz Espadero, kubanischer Pianist und Komponist
- 1835 - Demetrius Vikelas, griechischer Sportfunktionär, erster Präsident des IOC
- 1837 - Wilhelm Jensen, deutscher Schriftsteller
- 1838 - Henry Brooks Adams, US-amerikanischer Historiker und Schriftsteller
- 1839 - Hieronymous Georg Zeuthen, dänischer Mathematiker
- 1845 - Elihu Root, US-amerikanischer Jurist und Politiker
- 1847 - Robert Fuchs, österreichischer Komponist
- 1853 - Max Wilhelm Meyer, deutscher Astronom, Naturforscher und Schriftsteller
- 1855 - Hugo Vogel, deutscher Maler
- 1856 - Emil Kraepelin, bedeutender deutscher Psychiater
- 1858 - William Henry Pickering, in den USA tätiger Astronom
- 1859 - Louis-Joseph Maurin, Erzbischof von Lyon und Kardinal
- 1861 - Alfred North Whitehead, britischer Mathematiker und Philosoph
- 1861 - Charles Édouard Guillaume, schweizerischer Physiker, Nobelpreis für Physik 1920
- 1861 - Julius Wahle, österreichischer Literaturwissenschaftler
- 1866 - Pawel Petrowitsch Trubetzkoy, russischer Bildhauer
- 1873 - Gaspar Agüero y Barreras, kubanischer Komponist und Pianist
- 1873 - Hans Karl August Simon von Euler-Chelpin, deutsch-schwedischer Chemiker, Nobelpreisträger
- 1874 - Ernest Henry Shackleton, britischer Polarforscher irischer Abstammung
- 1877 - Louis Renault, französischer Ingenieur und Mitgründer der Automarke Renault
- 1879 - Hermann Burte, deutscher Dichter und Maler
- 1883 - Sax Rohmer, englischer Kriminalautor und Esoteriker
- 1886 - Augustinus Hieber, katholischer Pfarrer und bischöflicher Kommissär
- 1890 - Klara Maria Faßbinder, Aktivistin der deutschen Frauen- und Friedensbewegung
- 1890 - Robert Ley, deutscher Chemiker und NS-Politiker
- 1891 - Josef Wintrich, zweiter Präsident des Bundesverfassungsgerichts
- 1892 - Louis Brody, deutscher Schauspieler
- 1894 - Viktor Neubaum, deutscher Romancier, Lyriker und Dramatiker
- 1898 - Allen Woodring, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1898 - Antonio de Curtis, italienischer Schauspieler
- 1898 - Hans Rheinfelder, deutscher Romanist
- 1898 - Toto (Schauspieler), italienischer Schauspieler
- 1899 - Ernst Biberstein, evangelischer Pastor, SS-Obersturmbannführer
- 1899 - George Auric, französischer Komponist
- 1901 - Jupp Schmitz, deutscher Unterhaltungskünstler, Schlager- und Krätzchensänger
- 1903 - Hans Venatier, deutscher Schriftsteller
- 1903 - Heinrich Drake, deutscher Bildhauer
- 1904 - Antonin Magne, französischer Radrennfahrer
- 1905 - Harold Arlen, US-amerikanischer Komponist, Oscar für "Somewhere Over the Rainbow"
- 1907 - Jean Langlais, französischer Komponist und Organist
- 1909 - HAP Grieshaber, deutscher Maler und Graphiker
- 1913 - Willy Vandersteen, belgischer Comic-Künstler
- 1914 - Hale Boggs, US-amerikanischer Politiker, Mitglied der Warren-Kommission
- 1915 - Abel Ferreira, brasilianischer Komponist
- 1918 - Hank Locklin, US-amerikanischer Sänger
- 1920 - Anne-Catharina Vestly, norwegische Schriftstellerin
- 1922 - Herman Kahn, US-amerikanischer Kybernetiker
- 1923 - Jelena Bonner, sowjetische Dissidentin
- 1923 - Jelena Georgijewna Bonner, sowjetische Dissidentin, russische Menschenrechtlerin
- 1925 - Johannes Agnoli, deutscher Politikwissenschaftler und Philosoph
- 1926 - Dieter Lattmann, deutscher Schriftsteller
- 1927 - Carlo Maria Martini, Erzbischof von Mailand
- 1931 - Claire Bloom, britische Schauspielerin
- 1933 - Günter Schluckebier, deutscher Politiker und MdB
- 1934 - Niklaus Wirth, Schweizer Informatiker
- 1935 - Roger B. Chaffee, US-amerikanischer Astronaut
- 1941 - Brian Holland, US-amerikanischer Songschreiber
- 1941 - Klaus Matthiesen, deutscher Politiker
- 1943 - Elke Heidenreich, deutsche Autorin, Kabarettistin, Moderatorin und Journalistin
- 1943 - Heinz-Josef Algermissen, Bischof von Fulda
- 1944 - Denny Zager, US-amerikanischer Sänger
- 1944 - Mick Avory, britischer Musiker
- 1945 - Douglas R. Hofstadter, US-amerikanischer Physiker und Philosoph
- 1945 - John Helliwell, britischer Musiker (Supertramp)
- 1945 - Ricardo Ray, Pianist, Komponist und Bandleader
- 1946 - John Trudell, indianischer Freheitskämpfer, Musiker und Schauspieler
- 1947 - Dagmar Käsling, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1947 - John Adams (Komponist), US-amerikanischer Komponist
- 1947 - Wencke Myhre, norwegische Schlagersängerin
- 1948 - Art Spiegelman, US-amerikanischer Cartoonist, Comic-Autor und Schriftsteller
- 1948 - Laurenz Meyer, deutscher Politiker
- 1951 - Jane Seymour, britische Schauspielerin
- 1951 - Melissa Manchester, US-amerikanische Sängerin
- 1952 - Tomislav Nikolić, Serbischer Politiker.
- 1954 - Matt Groening, US-amerikanischer Comiczeichner
- 1956 - Nils Landgren, Jazzmusiker, Posaunist
- 1959 - Ali Campbell, britischer Musiker, (UB40)
- 1959 - Reinhard Loske, deutscher Politiker
- 1960 - Michael Craig, britischer Musiker
- 1962 - Milo Djukanovic, montenegrinischer Politiker
- 1963 - Guildo Horn, deutscher Schlagersänger
- 1969 - Fulvio Valbusa, italienischer Skilangläufer
- 1970 - Jens Fiedler, deutscher Bahnradsportler
- 1970 - Mark Warnecke, deutscher Schwimmer
- 1972 - Jaromír Jágr, berühmter NHL-Eishockeyspieler
- 1973 - Anna Dogonadze, deutsche Trampolinturnerin georgischer Herkunft
- 1973 - Kateřina Neumannová, tschechische Skilangläuferin
- 1974 - Alexander Wurz, Formel 1 Pilot
- 1976 - Óscar Freire Gómez, spanischer Radrennfahrer
- 1977 - Brooks Wackerman, US-amerikanischer Punk-Schlagzeuger
- 1978 - Kerstin Tzscherlich, deutsche Volleyballspielerin
- 1980 - Conor Oberst, US-amerikanischer Independent Musiker
- 1980 - Samira Makhmalbaf, iranische Filmregisseurin und Drehbuchautorin

Gestorben

Samira Makhmalbaf Samira Makhmalbaf Samira Makhmalbaf
- 310 - Ojin, 15. Kaiser von Japan (270 - 310)
- 1145 - Lucius II., Papst
- 1152 - Konrad III. (HRR), König der Deutschen, König von Italien und König von Burgund
- 1288 - Heinrich III. (Meißen), Markgraf von Meißen
- 1543 - Johannes Eck, katholischer Theologe
- 1621 - Michael Praetorius, deutscher Komponist
- 1637 - Ferdinand II., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches 1619-1637
- 1680 - Jan Swammerdam, niederländischer Naturforscher, Begründer der Präformationslehre
- 1741 - Georg Raphael Donner, österreichischer Bildhauer
- 1781 - Gotthold Ephraim Lessing, deutscher Dichter der Aufklärung
- 1818 - Friedrich Ludwig Fürst zu Hohenlohe-Ingelfingen, preußischer General
- 1826 - Joseph Wanton Morrison, britischer General
- 1847 - Germinal Pierre Dandelin, belgischer Mathematiker
- 1848 - Hermann von Boyen, deutscher Militär
- 1849 - Pierre-François Verhulst, belgischer Mathematiker
- 1857 - Michail Iwanowitsch Glinka, russischer Komponist
- 1875 - Friedrich von Uechtritz, deutscher Dichter, Historiker und Genealoge
- 1905 - Lew Wallace, US-amerikanischer Militär, Politiker und Schriftsteller
- 1920 - Aleksander Aberg, estnischer Ringer
- 1928 - Herbert Henry Asquith, britischer Regierungschef von 1908-1916
- 1932 - Heinrich Seeling, deutscher Architekt
- 1934 - Ignaz Petschek, böhmischer Bankier, Großkohlenhändler und Großindustrieller
- 1935 - Pierre-Paulin Andrieu, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1937 - Vincenzo Lancia, italienischer Automobilkonstrukteur
- 1940 - Otto Toeplitz, deutsch-jüdischer Professor der Mathematik
- 1941 - Guido Adler, österreichischer Musikwissenschaftler
- 1945 - Otto Tetens, deutscher Naturwissenschaftler
- 1952 - Gustaf Nagel, deutscher Sonderling und Wanderprediger
- 1959 - Owen Willans Richardson, englischer Physiker, Nobelpreisträger
- 1960 - Johannes Hoffmann, deutscher Politiker
- 1960 - Tonny Kessler, niederländischer Fußballspieler
- 1962 - Aloysius Muench, deutschstämmiger US-amerikanischer Kurienkardinal
- 1965 - Nat King Cole, US-amerikanischer Sänger
- 1966 - Camilo Torres, kolumbianischer Priester und Befreiungs-Theologe
- 1968 - Little Walter, US-amerikanischer Musiker
- 1971 - Theodor Teriete, deutscher Politiker und MdB
- 1972 - Edgar Snow, US-amerikanischer Journalist und Chinakenner
- 1974 - Kurt Atterberg, schwedischer Komponist
- 1975 - Johann Georg Kienle, deutscher Astronom und Astrophysiker
- 1978 - Josef Pelz von Felinau, österreichischer Schriftsteller und Schauspieler
- 1981 - Karl Richter, Chorleiter, Dirigent, Organist und Cembalist
- 1981 - Michael Bloomfield, US-amerikanischer Blues-Gitarrist
- 1984 - Ethel Merman, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 1986 - Erik Olson, schwedischer Maler
- 1988 - Richard Phillips Feynman, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1991 - Alfred Gleisner, deutscher Politiker
- 1992 - Hermann Axen, SED-Funktionär und Mitglied des Politbüros des ZK der SED
- 1995 - Rachid Baba Ali Ahmed, algerischer Musiker und Musikproduzent
- 1999 - Big L, Rapper aus Harlem, New York
- 1999 - Henry Way Kendall, US-amerikanischer Physiker, Nobelpreis für Physik 1990
- 2005 - Lucia dos Santos, Zeugin der Marienerscheinung in Fatima

Feier- und Gedenktage


- Tag der Mitarbeiter des Handels in der DDR
- Katholischer Gedenktag für Angelus de Scarpettis, ein Augustiner, der zahlreiche Klöster in England gründete; Antonius von Padua (Übertragung der Gebeine); Claude de la Colombière; Druthmar von Corvey; Elid; Faustinus; Jovita; Onesimus; Theodosius Florentini; Waltfrid (Walfrid)
- Katholischer und anglikanischer Gedenktag für Siegfried
- Evangelischer Gedenktag für Georg Mausi
- Orthodoxer Gedenktag für den Apostel Johannes
- Nationalfeiertag Serbiens - Tag des Unabhängigkeitsbewegung

Siehe auch


- 14. Februar - 16. Februar
- 15. Januar - 15. März
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0215 ja:2月15日 ko:2월 15일 simple:February 15 th:15 กุมภาพันธ์

Galileo Galilei

Galileo Galilei (
- 15. Februar 1564 in Pisa; † 8. Januar 1642 in Arcetri bei Florenz) war ein italienischer Mathematiker, Physiker und Astronom, der bahnbrechende Entdeckungen auf mehreren Gebieten der Naturwissenschaften machte. Naturwissenschaften

Leben und Werk

Herkunft und Lehrjahre

Galileo Galilei stammte aus einer verarmten Florentiner Patrizierfamilie. Sein Familienzweig hatte den Namen eines bedeutenden Vorfahren angenommen, des Arztes Galileo Bonaiuti (15. Jahrhundert). Galileis Vater Vincenzo war Tuchhändler, Musiker und Musiktheoretiker und hatte als solcher mathematische Kenntnisse und Interessen; er untersuchte den Zusammenhang zwischen Saitenspannung und Tonhöhe und entdeckte dabei die vielleicht erste nichtlineare Beziehung der Physik. Es ist wahrscheinlich, dass der junge Galileo nicht nur systematisch-experimentelle Untersuchungen in Kombination mit streng mathematischer Formulierung von seinem Vater gelernt hat, sondern auch den Widerwillen, uralte Autoritäten kritiklos zu akzeptieren. Galilei wurde als Novize in einem Kloster erzogen und zeigte Neigung, in den Benediktiner-Orden einzutreten, wurde aber von seinem Vater (angeblich?) wegen einer Augenentzündung nach Hause geholt und dann zum Medizin-Studium nach Pisa geschickt (1580). Viel später sagte er, er habe mit dem Gedanken gespielt, Maler zu werden; auch war er ein anerkannt guter Lautenspieler. Nach vier Jahren brach er sein Studium ab und ging nach Florenz um bei Ostilio Ricci, einem Gelehrten aus der Schule von Niccolò Tartaglia, Mathematik zu studieren. Er bestritt seinen Lebensunterhalt mit Privatunterricht, beschäftigte sich mit angewandter Mathematik, Mechanik und Hydraulik, und begann in den gebildeten Kreisen der Stadt mit Vorträgen und Manuskripten auf sich aufmerksam zu machen. Vor der Accademia Fiorentina glänzte er mit einem geometrisch-philologischen Referat über die Topografie von Dantes Hölle (Due lezioni all'Accademia fiorentina circa la figura, sito e grandezza dell'Inferno di Dante, 1588). 1585/86 veröffentlichte er erste Ergebnisse zur Schwere fester Körper (Theoremata circa centrum gravitatis solidorum) und löste ein antikes Problem (Heron) durch Konstruktion einer hydrostatischen Waage zur Bestimmung des spezifischen Gewichts (La bilancetta, Manuskript).

Lektor in Pisa, 1589–1592

Im Jahr 1589 erhielt er eine Stelle als Lektor für Mathematik an der Universität Pisa. Der Lohn reichte kaum zum Überleben; dennoch gelang es Galilei, vorzügliche Instrumente zu bauen und zu verkaufen. Auch entwickelte er ein - noch sehr ungenau arbeitendes - Thermometer. Er untersuchte die Pendelbewegung und fand, dass die Periode nicht von der Auslenkung oder dem Gewicht des Pendels abhängt. Bis in seine letzten Lebensjahre beschäftigte ihn das Problem, wie man diese Entdeckung zur Konstruktion einer Pendeluhr nutzen könne. Zur Untersuchung der Fallgesetze (ausgehend von der Pendelbewegung) führte Galilei als Versuchsanordnung die schiefe Ebene mit Kugeln aus verschiedenen Materialien ein. Diese geniale Idee erlaubte es erstmals, die Geschwindigkeit der - langsam anrollenden - Kugeln zu messen. So entdeckte er die Beschleunigung und die Tatsache, dass diese etwas von der Geschwindigkeit völlig verschiedenes ist. Dies wiederum ließ sich am besten in der Formelsprache der Mathematik darstellen. (Galileis Schüler und erster Biograf Vincenzo Viviani setzte die Behauptung in die Welt, Galilei habe in Pisa auch Fallversuche vom Schiefen Turm unternommen; in Galileis Schriften und Manuskripten findet sich jedoch kein Hinweis auf solche Versuche, die mangels hinreichend genauer Uhren quantitativ nicht auswertbar gewesen wären. Davon zu unterscheiden ist das Turmargument als Gedankenexperiment, auf das Galilei in seinem Hauptwerk "Dialogo" sehr wohl selbst eingeht.) Galilei fasste die Ergebnisse seiner mechanischen Untersuchungen in einem Manuskript zusammen, das heute als De motu antiquiora zitiert wird und erst 1890 [?] gedruckt wurde. Darin enthaltene Angriffe auf Aristoteles wurden von seinen konservativen Kollegen in Pisa unfreundlich aufgenommen und sollen dazu geführt haben, dass Galileis Stelle 1592 nicht verlängert wurde. Galileis materielle Situation wurde dadurch verschärft, dass 1591 sein Vater gestorben war. Er musste für seine Mutter, für drei jüngere Geschwister und für die Mitgift seiner älteren Schwester sorgen.

Professor in Padua, 1592–1610

Dank guter Protektion wurde Galilei 1592 auf den Lehrstuhl für Mathematik in Padua berufen, auf den sich auch Giordano Bruno Hoffnungen gemacht hatte. In Padua, das zur reichen und liberalen Republik Venedig gehörte, blieb Galilei 18 Jahre lang. Diese Zeit soll er später die glücklichste seines Lebens genannt haben. Obwohl seine Stelle wesentlich besser dotiert war als die vorige in Pisa, besserte Galilei sein Salär auf, indem er neben seinen akademischen Vorlesungen vornehmen Schülern Privatunterricht erteilte, darunter zwei späteren Kardinälen. Ferner vertrieb Galilei ab 1597 einen "Proportionszirkel" – Vorläufer des Rechenschiebers, der "Compasso" genannt wurde - dessen Konstruktion er erheblich verbessert hatte und für dessen Fertigung er einen eigenen Mechaniker beschäftigte. Bereits in diesem Jahr ließ er in einem Brief an Johannes Kepler deutlich erkennen, was er vom heliozentrischen Weltsystem hielt: "…unser Lehrer Kopernikus, der verlacht wurde". Die heute nach Kepler benannte Supernova von 1604 veranlasste ihn zu drei öffentlichen Vorträgen, in denen er die aristotelische Astronomie und Naturphilosophie angriff. Aus der Tatsache, dass keine Parallaxe festgestellt werden konnte, schloss Galilei (wie bereits 1572 Tycho de Brahe), dass der neue Stern weit von der Erde entfernt sein müsse, sich also in der Fixsternsphäre befinde. Nach herrschender Lehre wurde diese für unveränderlich gehalten - ein weiteres Argument gegen die Anschauungen der „Peripatetiker“, wie man die Aristoteles-Schüler nannte. Seine Untersuchungen zu den Bewegungsgesetzen setzte er auch in diesen Jahren fort. Peripatetiker 1609 erfuhr Galilei von dem im Jahr zuvor in Holland von Jan Lippershey erfundenen Fernrohr. Er baute aus käuflichen Linsen ein Gerät mit ungefähr vierfacher Vergrößerung, lernte dann selbst Linsen zu schleifen, und erreichte bald eine acht- bis neunfache, in späteren Jahren bis zu 33fache Vergrößerung. Galilei führte sein Instrument, dessen militärischer Nutzen auf der Hand lag (es lieferte im Gegensatz zum Keplerschen Fernrohr aufrechtstehende Abbildung), der venezianischen Regierung, der Signoria, vor, machte tiefen Eindruck und überließ ihr das (völlig illusorische) alleinige Recht zur Herstellung solcher Instrumente, woraufhin sein Gehalt verdreifacht [nach anderer Quelle verdoppelt] wurde. Entgegen der Darstellung in Brechts Drama hat Galilei die Grundidee des Teleskops wohl nicht als seine eigene Erfindung ausgegeben; eine Gehaltskürzung [-suspension ?] im folgenden Jahr deutet aber an, dass sich die Signoria durchaus hinters Licht geführt fühlte. Als einer der ersten Menschen nutzte Galilei ein Fernrohr zur Himmelsbeobachtung. Dies bedeutete eine Revolution in der Erforschung der Himmelskörper, denn bis dahin waren die Menschen auf Beobachtungen mit dem bloßen Auge angewiesen. Mit ihm begann die Teleskop-Astronomie. Er stellte fest, dass die Oberfläche des Mondes rauh und uneben ist, mit Erhebungen und Klüften. Er erkannte, dass die dunkle Partie der Mondoberfläche von der Erde aufgehellt wird ("Erdschein"). Er stellte weiter fest, dass die Planeten - im Gegensatz zu den Fixsternen - als Scheiben zu sehen sind und entdeckte die vier größten Monde des Jupiter, die er in Vorbereitung seines Wechsels an den Medici-Hof die Mediceischen Gestirne nannte, und die heute als die Galileischen Monde bezeichnet werden. Er beobachtete, dass die Milchstraße nicht ein nebliges Gebilde ist (wie es dem bloßen Auge vorkommt), sondern aus unzähligen einzelnen Sternen besteht. Diese Entdeckungen (einschließlich einer Federzeichnung der Mondoberfläche von ihm selbst), veröffentlicht im Sidereus Nuncius (Sternenbote) von 1610, machten Galilei auf einen Schlag berühmt. Der Sidereus Nuncius war innerhalb weniger Tage vergriffen. 1610

Hofmathematiker in Florenz, ab 1610

Im Herbst 1610 ernannte der Großherzog der Toskana, Cosimo II. (sein ehemaliger Schüler), Galilei zum Hofmathematiker und -philosophen und zum Ersten Mathematikprofessor in Pisa - ohne jede Lehrverpflichtung: er bekam volle Freiheit, sich ganz der Forschung zu widmen. Spätestens bei der Umsiedlung nach Florenz trennte sich Galilei von Marina Gamba, seiner Haushälterin, mit der er drei Kinder hatte: Virginia (Ordensname Maria Celeste, 1600-1634), Livia (Ordensname Arcangela, 1601-1659) und Vincenzio (1606-1669). Mit Hilfe eines Bewunderers, des Kardinals Maffeo Barberini (später Papst Urban VIII.), brachte Galilei seine Töchter noch vor Erreichen des Mindestalters in einem Kloster unter - sie hatten als uneheliche Kinder kaum Aussichten auf eine standesgemäße Heirat. Der Sohn wurde 1613 zu seinem Vater nach Florenz geschickt, nachdem Marina Gamba einen Mann namens Giovanni Bartoluzzi geheiratet hatte; Galilei legitimierte ihn später.

Weitere astronomische Entdeckungen und das Verfahren von 1616

Galilei setzte seine astronomischen Beobachtungen fort und fand, dass der Planet Venus Phasen wie der Mond hat. Dies konnte nur bedeuten, dass die Venus zeitweise jenseits der Sonne, zu anderen Zeiten aber zwischen Sonne und Erde steht. Darüber korrespondierte er mit den römischen Jesuiten um Christoph Clavius (mit dem er bereits 1587 eine kontroverse Diskussion geführt hatte), welche die Phasengestalt der Venus bereits unabhängig von ihm entdeckt hatten. Über die kosmologischen Konsequenzen - das Ptolemäische Weltbild war nicht länger haltbar - waren sich die Mathematiker und Astronomen der Gesellschaft Jesu mehr oder weniger im Klaren. In seiner Begeisterung über seine wissenschaftlichen Erkenntnisse sandte er in seiner Werkstatt gefertigte Fernrohre an Freunde und andere Wissenschaftler. Jedoch erreichten nur wenige Exemplare das gewünschte Auflösungsvermögen. So konnte es geschehen, dass Manche die Jupitermonde etc. nicht erkennen konnten und ihm Täuschungsabsichten unterstellten. Im Jahr 1611 besuchte Galilei Rom, wurde für seine Entdeckungen hoch geehrt und machte mittels seines Teleskops seinen Freunden - darunter auch Jesuiten - unverzüglich "le cose nuove del cielo" (die neu[entdeckt]en Gegenstände am Himmel) zugänglich: den Jupiter mit seinen vier Begleitern, den gebirgigen, zerklüfteten Mond, die „gehörnte“ (d.h. sichelförmige) Venus und den „dreifachen“ Saturn. Er wurde zum sechsten Mitglied der Accademia dei Lincei ernannt; diese Ehre war ihm so wichtig, dass er sich fortan Galileo Galilei Linceo nannte. Bei diesem Aufenthalt hatte er eine Audienz bei Papst Paul V. und er traf seinen alten Bewunderer Maffeo Barberini. Ein Jahr später war Barberini dabei, als Galileo eine weitere unhaltbare Behauptung des Aristoteles mit einem simplen, aber überzeugenden Experiment widerlegte: Eis schwimmt auf Wasser nicht deswegen, weil es (zwar schwerer, aber) flach ist, sondern weil es leichter ist. Die Entdeckung der Sonnenflecken verwickelte ihn in eine Auseinandersetzung mit dem Jesuiten Christoph Scheiner: man stritt sich sowohl um die Priorität als auch um die Deutung. Um die Vollkommenheit der Sonne zu retten, nahm Scheiner an, dass die Flecken Satelliten seien, wogegen Galilei die Beobachtung anführte, dass Sonnenflecken entstehen und vergehen (Lettere solari, 1613, erstmals nicht in lateinischer Sprache, sondern im Volgare, der Umgangssprache der Toskana, verfasst). Für Galilei war es offensichtlich, dass seine astronomischen Beobachtungen das heliozentrische Weltbild des Nikolaus Kopernikus stützten, aber keinen zwingenden Beweis lieferten: sämtliche Beobachtungen (etwa die Venus-Phasen) waren auch mit dem Modell des Tycho Brahe kompatibel, in dem sich Sonne und Mond um die Erde, die übrigen Planeten aber um die Sonne drehen. (Tatsächlich gelang es erst James Bradley im Jahr 1729 mit der stellaren Aberration die Eigenbewegung der Erde gegenüber der Fixsternsphäre nachzuweisen.) Galilei hielt sich bei der Interpretation seiner astronomischen Beobachtungen zunächst zurück. Gegen das Kopernikanische System sprachen immerhin Bibelstellen, aus denen auf eine Eigenbewegung der Sonne geschlossen werden musste (am wichtigsten die Stelle, in der Josua der Sonne befiehlt, stillzustehen [Jos. 10, 12]). Jedoch war ihm - wohl schon in seiner Zeit in Pisa - der Gedanke gekommen, die "Umschwünge" (revolutiones) der Erde um ihre Achse und um die Sonne seien die Ursache für die Gezeiten: die Gewässer würden dabei beschleunigt und hin- und herbewegt. Damit glaubte er, einen Beweis für das kopernikanische Weltbild in Händen zu haben (erst Newton zeigte, dass nicht die Zentrifugalkraft, sondern die Anziehungskräfte der Massen von Mond und Sonne für Ebbe und Flut ursächlich sind). Kontroverse Diskussionen am Florentiner Hof veranlassten Galilei dann doch, zu erklären, dass eine mit dem Kopernikanischen System verträgliche Bibelauslegung möglich sei (Brief an seinen Schüler und Nachfolger in Pisa, Benedetto Castelli, 21. Dezember 1613 [http://www.liberliber.it/biblioteca/g/galilei/lettere/html/lett11.htm Originaltext]; Brief an die Großherzogin-Mutter Christine von Lothringen, 1615 [http://www.liberliber.it/biblioteca/g/galilei/lettere/html/lett14.htm Originaltext], jedoch erst 1636 veröffentlicht). Der Brief an Castelli wurde in fehlerhafter Abschrift der Inquisition zugespielt, was Galilei veranlasste, eine korrekte Abschrift hinterherzusenden und in Person nach Rom zu reisen, um seinen Standpunkt zu vertreten. Im März 1614 gelang es Galilei, das spezifische Gewicht der Luft als ein 660stel des Gewichts des Wassers zu bestimmen - herrschende Meinung war bis zu diesem Zeitpunkt, dass Luft keinerlei Gewicht hat. Dies war eine weitere Widerlegung aristotelischer Anschauungen. In dieser Zeit war er häufig als Gutachter für den Großherzog in technisch-physikalischen Fragen tätig; als Forscher beschäftigte er sich insbesondere mit Hydrodynamik, Lichtbrechung in Glas und Wasser sowie Mechanik (Beschleunigung). In den Jahren 1610-1614 hielt er sich häufig auf dem Landgut seines Freundes Salviati auf, um seine seit Jahren angeschlagene Gesundheit wiederherzustellen. Im Jahr 1615 veröffentlichte der Kleriker Paolo Antonio Foscarini (c. 1565-1616) ein Buch, das beweisen sollte, dass die Kopernikanische Astronomie nicht der Heiligen Schrift widersprach. Daraufhin eröffnete die Römische Inquisition nach Vorarbeit des bedeutenden Kirchenlehrers Kardinal Robert Bellarmin ein Untersuchungsverfahren. 1616 wurde Foscarinis Buch gebannt. Zugleich wurden einige nichttheologische Schriften über Kopernikanische Astronomie, darunter auch ein Werk von Johannes Kepler, auf den Index gesetzt. Das Hauptwerk des Kopernikus, De Revolutionibus Orbium Coelestium, in dessen Todesjahr 1543 erschienen, wurde nicht verboten, sondern „suspendiert“: es durfte fortan bis 1822 im Einflussbereich der Römischen Inquisition nur noch in Bearbeitungen erscheinen, die betonten, dass das heliozentrische System ein bloßes mathematisches Modell sei. An diesem Verfahren (es war kein Inquisitionsprozess) war Galilei offiziell nicht beteiligt. Seine Haltung war jedoch ein offenes Geheimnis, auch wenn das Schreiben an die Großherzogin-Mutter (noch) nicht veröffentlicht war. Wenige Tage nach der förmlichen Index-Beschlussfassung schrieb Bellarmin an Galilei einen Brief mit der Versicherung, Galilei habe keiner Lehre abschwören müssen; gleichzeitig jedoch enthielt dieses Schreiben die nachdrückliche Ermahnung, das Kopernikanische System in keiner Weise als Tatsache zu verteidigen, sondern allenfalls als Hypothese zu diskutieren. Dieser Brief wurde im Prozess von 1632/33 als Beweis für Galileis Ungehorsam zitiert. Allerdings gab es in den Akten zwei verschiedene Fassungen, von denen nur eine korrekt unterschrieben und zugestellt war, weshalb im 19. und 20. Jahrhundert einige Historiker annahmen, die Inquisitionsbehörde habe zuungunsten Galileis einen Beweis gefälscht. Galilei hielt sich von nun an in der Öffentlichkeit mit dem Kopernikanischen System zurück. Ab 1616 beschäftigte er sich intensiv mit der Möglichkeit, die Bewegungen der Jupitermonde als Zeitmesser zu nutzen, um das Längengradproblem zu lösen (erfolglos). Er konvertierte das Teleskop erstmals in ein Mikroskop; die Mikroskopie blieb für ihn aber eine Beschäftigung niedriger Priorität.

Der Dialog über die zwei Weltsysteme und der Inquisitionsprozess von 1633

Mikroskop 1623 wurde Galileis alter Förderer, Kardinal Maffeo Barberini, zum Papst gewählt (Urban VIII.). Galilei widmete ihm sogleich seine Schrift Saggiatore, eine Polemik gegen den Jesuitenpater Orazio Grassi über die Kometenerscheinungen von 1618/1619, über atomistische und methodologische Fragen. In diesem Buch, an dem er seit 1620 gearbeitet hatte, äußerte Galilei seine berühmt gewordene Überzeugung, die Philosophie (nach dem Sprachgebrauch der Zeit ist damit die Naturwissenschaft gemeint) stehe in dem Buch der Natur, und dieses Buch sei in mathematischer Sprache geschrieben: ohne Geometrie zu beherrschen, verstehe man kein einziges Wort. Seither gilt Galilei als Begründer der modernen, mathematisch orientierten Naturwissenschaften, gleichzeitig enthielt dies eine klare Absage an Alchemie und Astrologie. Im Saggiatore interpretierte er die Kometen als erdnahe optische Effekte (vergleichbar Phänomenen wie der Regenbogen oder das Nordlicht), darin auf eine Theorie des Aristoteles über Meteore zurückgreifend. Zur Zeit der Kometenerscheinungen war Galilei allerdings aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage, selbst Beobachtungen anzustellen. Seine empirisch nicht fundierte Polemik gegen die Theorie der Kometen, die Tycho Brahe und Orazio Grassi vertraten, ist als indirekte Verteidigung des kopernikanischen Systems zu verstehen, das durch die Annahme sich nicht auf Kreisbahnen bewegender Himmelskörper bedroht gewesen wäre. Mit dieser Polemik belebte Galilei die alte Feindschaft mancher Jesuiten. Eine der Folgen war eine anonyme Anzeige des Saggiatore wegen Atomismus und damit Verstoß gegen die das Abendmahl betreffenden Dogmen des tridentischen Konzils. Unter Zuhilfenahme eines Gefälligkeitsgutachtens Pater Giovanni Guevaras ließen die Gönner Galileis im Vatikan diese Anzeige versanden. Der Wissenschaftshistoriker Pietro Redondi vermutet deshalb, dass auch dem Prozess 1633 eine Anzeige wegen Atomismus und damit häretischen Ansichten bezüglich des Abendmahls zugrundeliegt, die jedoch durch Intervention der eigens geschaffenen päpstlichen Untersuchungskommission auf die weit weniger brisante Frage des Kopernikanismus bzw. des Ungehorsams abgelenkt wurde. 1624 reiste Galilei nach Rom und wurde sechs Mal von Barberini-Urban empfangen, der ihn ermutigte, über das Kopernikanische System zu publizieren, solange er dieses als Hypothese behandle; den Brief von Bellarmin an Galilei aus dem Jahr 1616 kannte Barberini damals nicht. Nach langen Vorarbeiten und wieder unterbrochen durch Krankheiten vollendete Galilei 1630 den Dialogo di Galileo Galilei sopra i due Massimi Sistemi del Mondo Tolemaico e Copernicano (Dialog über die zwei wichtigsten Weltsysteme, das Ptolemäische und das Kopernikanische). In diesem Buch erklärte Galilei unter anderem sein Relativitätsprinzip und seinen Vorschlag zur Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit (die erste präzise Messung der Lichtgeschwindigkeit auf der Erde gelang erst 1849 Fizeau.). Als vermeintlich stärkstes Argument für das Kopernikanische System diente ihm seine - irrige - Theorie der Gezeiten. Im Mai 1630 reiste Galilei erneut nach Rom, um bei Urban VIII. und Niccolò Riccardi, dem für die Zensur verantwortlichen Inquisitor, eine kirchliche Druckerlaubnis (Imprimatur) zu erwirken. Er erhielt auch eine vorläufige Druckerlaubnis. Zurück in Florenz entschied Galilei jedoch aus verschiedenen Gründen, unter anderem weil der Herausgeber (Fürst Cesi, Gründer der Accademie dei Lincei) verstorben war und wegen einer Pestepidemie, sich mit einer Druckerlaubnis durch den Florentiner Inquisitor zu begnügen und das Werk in Florenz drucken zu lassen. Aufgrund verschiedener Schwierigkeiten, ausgelöst durch Riccardi, konnte der Druck aber erst im Juli 1631 beginnen; im Februar 1632 erschien der "Dialogo". Der Zensurauflage, das Werk mit einer Schlussrede zugunsten des Ptolemäischen Systems zu beschließen, meinte Galilei nachzukommen, indem er diese Rede in den Mund des manifesten Dummkopfs Simplicio legte. Überdies beging er den Fehler, sich über einen Lieblingsgedanken Barberini-Urbans lustig zu machen: dass man eine Theorie niemals über die von ihr vorhergesagten Effekte nachweisen könne, da Gott diese Effekte jederzeit auch auf anderem Wege hervorbringen könne. Damit hatte Galilei den Bogen überspannt und die Protektion des Papstes verspielt, der - möglicherweise auch aus außenpolitischen Gründen - nun mit voller Härte reagierte. Im Juli 1632 wies Riccardi den Inquisitor von Florenz an, er solle die Verbreitung des Dialogo verhindern. Im September bestellte der Papst Galilei nach Rom ein. Mit Bitte um Aufschub, ärztlichen Attests, Anreise und Quarantäne infolge der Pestepidemie verging jedoch der gesamte Winter. In Rom wohnte Galilei in der Residenz des toskanischen Botschafters. Anfang April 1633 wurde er offiziell vernommen und musste für 22 Tage ein Apartment der Inquisition beziehen. Am 30. April bekannte er in einer zweiten Anhörung, in seinem Buch geirrt zu haben, und durfte wieder in die toskanische Botschaft zurück. Am 10. Mai reichte er seine schriftliche Verteidigung, eine Bitte um Gnade, ein. Am 22. Juni 1633 fand der Prozess statt. Zunächst leugnete Galilei, auf die Dialogform seines Werkes verweisend, das kopernikanische System gelehrt zu haben. Ihm wurde der Bellarminbrief (welche Fassung, ist nicht bekannt) vorgehalten und er des Ungehorsams beschuldigt. Nachdem er seinen Fehlern abgeschworen, sie verflucht und verabscheut hatte, wurde er zu lebenslänglicher Haft verurteilt und war somit der Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen entkommen, die im Jahr 1600 an Giordano Bruno vollzogen, im Falle Galileis aber von keiner Seite angestrebt worden war. Dass Galilei überhaupt verurteilt wurde, war unter den zuständigen zehn Kardinälen durchaus strittig; drei von ihnen (darunter Francesco Barberini, der Neffe des Papstes) unterschrieben das Urteil nicht. Galilei selbst hielt an seiner Überzeugung fest. Die Behauptung, der zufolge er beim Verlassen des Gerichtssaals gemurmelt haben soll, "Eppur si muove" (und sie (die Erde) bewegt sich doch), ist historisch nicht belegt und äußerst unwahrscheinlich; sie wurde jedoch schon zu seinen Lebzeiten verbreitet, wie ein spanisches Gemälde von ca. 1643/45 beweist. Diese Worte wurden erstmalig 1757 in den "Italian Libraries" von einem Giuseppe Baretti, einem Anhänger Galileis, erwähnt. Galilei machte sich die Verteidigung seines Weltbildes zum Teil selbst schwer: Er vertrat die Überzeugung, dass die Planeten sich auf Kreisbahnen um die Sonne bewegten, statt der von Kepler, mit dem er in Briefkontakt stand, beschriebenen Ellipsen. Keplers Erklärungskonzept der Planetenbewegung lehnte er ab, obwohl es praktisch alle Ungereimtheiten zwischen Beobachtung und heliozentrischem Weltbild beseitigte. Zur Rettung seines Konzepts der Kreisbahn nahm Galileo in Kauf, dass das Konzept der sonnenzentrierten Kreisbahnen die beobachtete Position des Planeten Mars wesentlich schlechter voraussagte als das komplizierte geozentrische System des Ptolomaios mit seinen Epizyklen. D.h. das ptolemäische System stand beim Mars in besserem Einklang mit der beobachteten Realität als Galileis. Bei den Sonnenflecken kam hinzu, dass die Sonne nach 1610 für fast 40 Jahre in ein extremes Aktivitätsminimum fiel. in dem es so gut wie keine beobachtbaren Sonnenflecken mehr gab. D.h. durch diese Laune der Natur konnte Galilei keine Belege mehr für seine Beobachtungen liefern. Zudem diskutiert er in seinem Dialog wohlweislich nicht das Weltsystem von Tycho Brahe, das Sonne, Mond, Jupiter und Saturn sich um die Erde, dagegen Merkur, Venus und Mars sich um die Sonne drehen lässt. Dieses ziemlich komplizierte, modifizierte geozentrische Weltbild stand ebenfalls nicht in Widerspruch zu den Beobachtungen.

Hausarrest 1633–1642 und die Discorsi

Galilei wurde unter Arrest gestellt. Nach wenigen Wochen (in der Botschaft des Herzogtums Toscana in Rom) wurde er in die Aufsicht des Erzbischofs von Siena gestellt, der allerdings ein glühender Bewunderer Galileis war und ihn nach Kräften unterstützte. In Siena konnte er seine tiefe Niedergeschlagenheit über den Prozess und seinen Ausgang überwinden. Nach fünf Monaten (Dezember 1633) durfte er in seine Villa „Gioiella“ in Arcetri zurückkehren, blieb jedoch unter Hausarrest, verbunden mit dem Verbot jeglicher Lehrtätigkeit. Als er wegen eines schmerzhaften Leistenbruchs um Erlaubnis bat, Ärzte in Florenz aufsuchen zu dürfen, wurde sein Gesuch abgelehnt mit der Warnung, weitere solche Anfragen würden zu seiner Einkerkerung führen. Gemäß dem Urteil hatte er wöchentlich die sieben Bußpsalmen (über drei Jahre lang) zu beten (diese Verpflichtung übernahm – solange sie noch lebte – seine Tochter Suor Celeste), und seine sozialen Kontakte wurden stark eingeschränkt. Immerhin war es ihm gestattet, mit seinen weniger kontroversen Forschungen fortzufahren und seine Töchter im Kloster San Matteo zu besuchen. Sämtliche Veröffentlichungen waren ihm verboten, jedoch führte er einen ausgedehnten Briefwechsel mit Freunden und Gelehrten im In- und Ausland und konnte später zeitweilig Besucher empfangen (darunter Thomas Hobbes und John Milton, ab 1641 seinen ehemaligen Schüler Benedetto Castelli). Galilei hatte seit längerem Probleme mit seinen Augen; 1638 erblindete er vollständig – möglicherweise eine Folge seiner anfangs ohne ausreichenden Schutz unternommenen Sonnenbeobachtungen. Jedoch entdeckte er noch kurz vor dem völligen Verlust seiner Sehkraft die Libration des Mondes. Ein Gnadengesuch auf Freilassung wurde abgelehnt. Seine letzten Jahre verbrachte er in seinem Landhaus in Arcetri. Ab dem Juli 1633 - noch in Siena - hatte Galilei an seinem physikalischen Hauptwerk Discorsi e Dimostrazioni Matematiche intorno a due nuove scienze gearbeitet. Obwohl d